Als Paulus in Asien und Europa unterwegs war und an vielen Orten Gemeinden gründete, arbeitete er zeitweise als
Zeltmacher, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auch heute können Gemeindegründer in der Regel nicht
mit einem vollen Gehalt ausgestattet an den Ort ihres Wirkens ausgesandt werden. Wir suchen deshalb nach Möglichkeiten,
sich zu mindestens einen Teil des Unterhalts selber verdienen zu können.
Bei der hohen Arbeitslosigkeit besonders in Ostdeutschland ist das aber nicht ganz einfach. Kreative Ideen sind hier
gefragt, um neue Wege gehen zu können.
Im Zeitalter der Informations- und Kommunikationstechnik ist es möglich, Mitarbeiter auch über große Entfernungen zu
beschäftigen. So können Firmen einen wichtigen Beitrag zur Inlandmission leisten, indem sie Gemeindegründern eine
Teilzeitbeschäftigung bieten. Für die Unternehmer ergeben sich darüber hinaus evtl. sogar ganz neue Möglichkeiten
zur Expansion.
"Gemeinsam Gemeinden bauen" möchte als eine Art Schnittstelle dienen. Es können sich sowohl Firmen melden, die eine
Beschäftigung auf Distanz anbieten wollen wie auch Gemeindegründer, die eine solche Anstellung suchen. Wir werden
uns bemühen, die passenden Partner zueinander zu bringen. Alle eingehenden Daten werden vertraulich behandelt.
Ein Missionar aus Australien übernimmt eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Diese wächst stetig, doch die Finanzen reichen nicht für das Gehalt des Pastors. Als er mehr und mehr Verantwortung in der Region übernimmt, möchte die Gemeinde andere Kräfte für die Arbeit vor Ort freisetzen. So entsteht die Idee, das nötige Geld durch einen Internet-Shop zu verdienen: "The Australian Way" ist geboren...
Hochwertige australische Ware über ebay und einen eigenen Internet-Shop anbieten: Hüte, Stiefel, Jacken u.a. Das Material vom Großhändler beziehen und von zu Hause an die Kunden verschicken.
Ein zweites Standbein besteht aus Dienstleistungen zur englischen Sprache: Unterricht, Firmschulungen, Sprachreisen und Übersetzungen.
Jede Firma braucht Zeit am Anfang. Bisher ist der Umsatz jedoch ständig gestiegen. Ab 2011 möchte sich die Familie komplett durch die Firma finanzieren können. Der Arbeitsaufwand beträgt ca. 2,5 Stunden pro Tag (7 Tage), was etwa einer halben Stelle entspricht.