SMS Kurz-Nachricht 22/22

Wo ist denn hier der Bäcker?

Stell dir mal eine Stadt mit 10.000 Einwohnern vor. Angenommen in dieser Stadt gäbe es kein Brot zu kaufen, nirgends. Nicht beim Bäcker, nicht im Supermarkt, in keinem anderen Laden. Es gäbe einfach kein Brot... Das wäre doch ganz schön komisch. Da müsste man etwas dagegen unternehmen. Sicherlich würde man schnell eifrige Bäcker finden, um dieses Problem zu lösen. Sie würden dort zumindest eine Filiale eröffnen und bald gäbe es im Ort die erste Bäckerei, weil die Leute ihr tägliches Brot brauchen.

Wie sieht es aber mit dem Brot des Lebens aus? Wie sollen die Menschen in so einer Stadt von einem lebendigen Gott erfahren, von seiner Erlösung, vom Brot das für immer sättigt, wenn es in dieser Stadt keine lebendige Gemeinde gibt? Dort wird Brot des Lebens gereicht, dort gibt es Nahrung, die satt macht. Körperlich könnte man sogar auf Brot verzichten und sich anders ernähren, aber geistlich gibt es keine gesunde Alternative, weil nur Jesus Christus das Brot des Lebens ist. In Deutschland gibt es weit über 1.000 Orte mit mehr als 5.000 Einwohnern ohne lebendige Gemeinden. Das Brot des Lebens fehlt vor Ort, dort wo die Menschen wohnen. Unsere Leidenschaft als GGW ist es, diese geistlichen Notstände abzustellen. Wir möchten, dass es überall in Deutschland lebendige Gemeinden gibt - vor Ort. Wir verstehen uns als „Partner für Gemeindegründung“ und beraten, begleiten, schulen und helfen, damit wir diesem Ziel immer näher kommen. Wir sind dankbar für jedes Gebet, für Finanzen und praktische Mithilfe, die uns in unserem Bemühen eine große Hilfe sind.

Gerhard Röttger