Aktuelle Situation

Erlebt

foto Ein junges Ehepaar wurde kürzlich getauft – öffentlich in einem See in Ostdeutschland. Beide haben eine atheistische Erziehung und schwere Schicksalsschläge hinter sich. Kennen lernten sie sich in einer psychiatrischen Klinik – Ergebnis vieler persönlicher Nöte. Mit ihren zwei kleinen Kindern versuchten sie Familie zu leben, ohne echte Vorbilder. Gott kannten sie nicht. Aber Er, Gott, der Vater, wollte, dass sie Ihn kennen lernen. Am Samstag vor dem ersten Advent 2009 waren sie bereits zum dritten Mal zur Blutspende in den Räumen einer Gemeinde, die nach der Wende in Thüringen gegründet worden war. Jedes mal hatten sie die Gastfreundschaft, das liebevoll vorbereitete Essen und ein paar gute Gespräche im Anschluss an ihre Blutspende erlebt. Nun ließen sie sich zum „Gospelcafe“ am nächsten Tag einladen.
Von da an kamen die beiden regelmäßig, lernten Jesus und seine Liebe in den Gottesdiensten und besonders in ihrer Kleingruppe kennen, die bewusst so gelegt war, dass ganze Familien mit ihren Kindern dabei sein konnten. Sie kamen zum Glauben und erlebten, wie Gott ihr Leben veränderte.

Warum schreibe ich das?

Die oben beschriebene Begegnung mit Gott ist nur ein Beispiel von vielen, wie Menschen in Ostdeutschland mit Jesus in Berührung kommen. Blutspenden in Gemeinderäumen, Familien die ihre Wohnungen öffnen, Straßenkirche, Summerride, Alpha-Kurs in der Volkshochschule, Fotografenstammtisch, Rangergruppe u.v.a.m. – Es braucht Liebe zu Gott und den Menschen, Kreativität und Opferbereitschaft, damit verlorene Menschen ein Bild von echtem, gelebtem Glauben bekommen.

Die Situation in den Neuen Bundesländern

Uns ist bewusst, dass Generationen durch den Kommunismus für den christlichen Glauben immunisiert wurden. Sie lesen keine gedruckte Bibel. Die einzige Bibel, die sie lesen, sind klar und authentisch lebende Gläubige. Gesunde, offene und gastfreie Familien und Gemeinschaften haben das Potential, den vielen orientierungslosen Leuten, Jesus als Herrn und Freund der Menschen näher zu bringen. Ganz Deutschland ist mittlerweile Missionsland, die Neuen Bundesländer im Besonderen.

Entwicklungen

Dabei erleben wir wunderbare, ermutigende Entwicklungen:

Dank

Allen Unterstützern - Einzelpersonen, Teams, Gemeinden, Regionalleitungen und der Bundesleitung - danken wir herzlich für jegliche Ermutigung, Gebet und finanzielle Hilfe im letzten Jahr. Ohne Euch könnten viele von uns den Dienst nicht tun.

Bitte

Vergesst uns nicht um des Herrn willen! Als Josua sich aufmachte den Jordan mit dem Volk Israel zu überqueren, um das verheißene Land einzunehmen, waren die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse im Ostjordanland „zur Ruhe“ gekommen. Sie waren schon „Zuhause“ angekommen, Frauen und Kinder hatten „Heimat“. Nun erinnerte Josua sie an das Versprechen, das sie Mose gegeben hatten, gerüstet vor den Brüdern her zu ziehen, wenn auch sie das Land einnehmen würden. So bitten auch wir als Initiative Ost Euch, uns zu unterstützen bei der „Landeinnahme“. Wir brauchen Eure Mithilfe – im Gebet, durch Teams, finanziell, durch Missionare (Zeltmacher und Pastoren, Studenten, Senioren...) – Lass dich rufen!
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Verwendung mit freundlicher Genehmigung von branchenorte.de

Herausforderung Brandenburg

Die Situation in ganz Ostdeutschland ist herausfordernd, ganz besonders die in Brandenburg. Dort gibt es nur zwei BFP Gemeinden im ganzen Bundesland! Hier beten wir um Berufungen von Mitarbeitern und ein Netzwerk mit Vision für diese Region.
Als der preußische König vor etwa 300 Jahren den Hugenotten Asyl und neue Heimat im Brandenburgischen gab, wurde das für das geistliche Leben in Berlin und Brandenburg damals zum Segen. Nun braucht Brandenburg eine neue Welle gläubiger Einwanderer.
Als Initiative Gemeinsam Gemeinden bauen sehnen wir uns danach, dass unsere gestandenen Ressourcen-Gemeinden wie damals die Gemeinde in Antiochien beten und fasten, um in Übereinstimmung mit dem Heiligen Geist ihre Barnabasse und Paulusse auszusenden in die unerreichten Gebiete unseres Landes und der Welt.

Für das Team von Gemeinsam Gemeinden bauen
Manfred Obst, Regional- und Netzwerkleiter Thüringen